„Servus Wien!“ – Unsere Herbstreise 2025
Nachdem die traditionellen Auslandsfahrten der vergangenen Jahre in die europäischen Hauptstädte Rom, Paris und London geführt hatten, fiel die Wahl in diesem Jahr auf Wien.
Die österreichische Hauptstadt gilt seit Jahren als eine der lebenswertesten Städte und ist dank ihrer guten Erreichbarkeit das ideale Ziel für eine Reise mit dem Zug. Am 6. Oktober 2025 startete die Gruppe um Mitternacht am Leipziger Hauptbahnhof mit dem Nachtzug Richtung Wien.
Eine bunte Reisegemeinschaft
An der Fahrt nahmen 30 Lehrkräfte und Schüler der DPFA-Schulen Augustusburg, Chemnitz und Zwickau sowie des Kepler-Gymnasiums Chemnitz, des Julius-Motteler-Gymnasiums Crimmitschau und des Landesgymnasiums Sankt Afra Meißen teil. Die längste Anreise hatte Angelique Azaïs, die bereits zum dritten Mal aus der Region Toulouse anreiste. Der vielfältige Teilnehmerkreis ist bewusst gewählt: Neben dem Kennenlernen anderer Metropolen steht vor allem der Austausch zwischen Schülern und Lehrkräften verschiedener Schulen im Mittelpunkt.
Während der knapp zwölfstündigen Zugfahrt bot sich reichlich Gelegenheit zum Kennenlernen, etwa bei einem kleinen WIZARD-Turnier im Bistrobereich, bei dem sogar Kontakte zu anderen Reisenden entstanden. Am Montagvormittag konnten die Reisenden trotz Nebels die schneebedeckten Gipfel der Alpen bestaunen.
Ankunft in Wien – zentral und gut gelaunt
In Wien angekommen, bezog die Gruppe das Hostel „Do Step Inn Home“ am Westbahnhof, das mit seiner zentralen Lage den perfekten Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten bot. Auf dem gemeinsamen Programm standen die Besichtigung der Nationalbibliothek, des Stephansdoms und der „Sisi“-Ausstellung, eine Fahrt auf den Donauturm sowie eine Musik- und Lichtshow in der Votivkirche. Begleitet wurden viele Unternehmungen vom ehemaligen Augustusburger Schüler Louis Hänel, der inzwischen in Wien eine Schule mit Schwerpunkt Kunst und Medien besucht – eine erfreuliche Wiederbegegnung, insbesondere für seine früheren Mitschüler.
Wien auf eigene Faust entdecken
Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, Wien in Kleingruppen selbstständig zu erkunden. Dank individueller Wochentickets konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten besucht werden, darunter Schloss und Tiergarten Schönbrunn, die Wiener Oper, das Hundertwasser-Museum, die Hofreitschule und das Naturkundemuseum. Insgesamt wurden mehr als 20 Einrichtungen besichtigt.
Wissenschaft und Höhenflüge
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des neuen Besucherzentrums VISTA am Österreichischen Institut für Wissenschaft und Technologie (ISTA). Einer kleinen Gruppe wurde dort sogar ein exklusiver Einblick in die Labore ermöglicht, wo einige der modernsten Mikroskope der Welt vorgestellt wurden. Auch der Besuch des Wiener Praters sorgte für Begeisterung – und Nervenkitzel. Besonders Mutige stellten sich dort ihrer Höhenangst auf dem 117 Meter hohen Kettenkarussell.
Am Freitagabend hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck trat die Gruppe vom Wiener Hauptbahnhof aus die Rückreise nach Leipzig an.
Einhelliges Fazit: Auch wenn Wien auf den ersten Blick weniger exotisch wirkt als Rom oder Paris, ist die Stadt allemal eine Reise wert – und hat die Vorfreude auf das nächste Ziel nur noch gesteigert.










