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Gymnasiasten bauen eigene Wetterstation


Drei Schüler des Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg ließen sich für die verpflichtende Komplexe Leistung in der Oberstufe etwas ganz Besonderes einfallen: Sie planten, programmierten und konstruierten ihre eigene Wetterstation.
 

Drei junge Männer halten ihre selbst gebaute Wetterstation in den Händen und schauen in die Kamera.
Die Schüler Jonas, Phil und Johann besuchen die 11. Klasse im DPFA-Regenbogen-Gymnasium Augustusburg. Der selbst entworfene und selbst gebaute Wetterkasten besteht aus Basis- und Datenstation. Foto: Claudia Dohle

Idee und erste Planungen

„Im Mai 2021 haben wir uns überlegt, zusammen eine Wetterstation zu bauen“, sagt Phil, der wie seine beiden Mitstreiter Jonas und Johann den Leistungskurs in Physik belegt. In der Arbeitsgemeinschaft „Informatik“ hatten sich die drei Tüftler unter fachkundiger Anleitung mit dem Elektronikkastensystem vertraut gemacht. In dieser Arbeitsgemeinschaft war die Idee gereift, eine Wetterstation für das Regenbogen-Gymnasium zu bauen. Bereits in den Sommerferien 2021 gab es erste Vorüberlegungen und zum Beginn des aktuellen Schuljahres wurde der Arbeitsauftrag übergeben.

Jeder hatte eigenen Bereich

„Jeder der drei Schüler hatte einen inhaltlich deutlich abgegrenzten Eigenanteil. Jonas war verantwortlich für die gesamte elektronische Steuerung der Anlage inklusive Stromversorgung über Photovoltaik. Phil beschäftigte sich mit dem Design der Station und der Konstruktion diverser Teile, wie beispielsweise einem Regenmesser, den ein 3D-Drucker fertigte. Johann war verantwortlich für die softwaremäßige Umsetzung der Übertragung der Daten von der autarken Station ins Schulgebäude und hier zur Abrufung und Nutzung in verschiedenen Fächern und der visuellen Darstellung der Messdaten auf einem Monitor im Eingangsbereich", erklärt der betreuende Lehrer Axel Inkermann. „Die Schüler arbeiteten in dem gesamten Projektzeitraum komplett selbständig“, ergänzt er.
 

Drei junge Männer verteidigen ihre Facharbeit und stellen dabei ihre selbst gebaute Wetterstation vor.
Im Februar dieses Jahres konnte der schriftliche Teil der komplexen Leistung abgegeben werden und kurz vor den Osterferien wurde in der Verteidigung das fast fertige Modell vorgestellt. Foto: Axel Inkermann/DPFA

Erstklassige Benotung

Obwohl die Wetterstation viel zum Thema Informatik umfasst, geht die Benotung dieser Arbeit in das Fach Physik ein. „Es war eine fächerübergreifende Arbeit“, erklärt Johann. „Das Gesamtprodukt spiegelt einen enorm hohen Anteil an weit über den Lehrplan hinausgehender Wissensaneignung wider, beinhaltete einen immensen Arbeitsaufwand und zeugt von hervorragender Teamfähigkeit beim Ineinandergreifen der einzelnen Komponenten“, resümiert Axel Inkermann.

Nach monatelanger Arbeit ist eine Wetterstation entstanden, die zukünftig auf dem Schulgelände des Gymnasiums die Innen- und Außentemperatur, die Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck, den Niederschlag und die Solarleistungen misst und aufzeichnet.
 

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