CRISPR-Roadshow in Dresden
Ende März fand in Dresden die „CRISPR-Roadshow“ statt: Ein populärwissenschaftliches Event rund um die Genschere CRISPR-Cas.
Expertinnen und Experten informierten über aktuelle Entwicklungen in Genforschung und Gentherapie. Für die Entdeckung dieser Technologie wurde 2020 der Nobelpreis für Chemie verliehen. Auch Augustusburger Schülerinnen und Schüler waren mit dabei und nutzten die vielfältigen Angebote der Veranstaltung.
Spannende Einblicke von Anfang an
Bereits am Donnerstagabend besuchten unsere Schüler:innen einen Vortragsabend. Ein besonderes Highlight war der Beitrag des ehemaligen Direktors des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (Dresden), der über die vergleichende Forschung zu Neandertalern und modernen Menschen sprach.
Kreativität trifft Wissenschaft
Am Samstagnachmittag nahmen mehrere Schülerinnen am Workshop „Wissen schafft Kunst“ teil. Gemeinsam mit einem Wissenschaftskommunikator und einer Künstlerin entstanden kreative Arbeiten mit wissenschaftlichem Bezug.
Unsere Gruppe setzte sich mit dem Thema Klonierung auseinander und gestaltete ein Kunstwerk aus Fingerabdrücken: zunächst bunt und vielfältig, im Verlauf zunehmend grau und eintönig. Das Werk wurde am Sonntag in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert, ebenso wie weitere Arbeiten aus dem Augustusburger Kunstunterricht bei Herrn Baumgart.
Austausch mit echten Expertinnen und Experten
Am Samstagabend besuchten unsere Schülerinnen und Schüler ein Expertenpanel, bei dem Fachleute Fragen aus dem Publikum rund um CRISPR-Cas beantworteten. Im Anschluss ergaben sich bei Brezeln und Getränken persönliche Gespräche, unter anderem mit Prof. Dr. Frank Buchholz, der in Dresden an klinischen Anwendungen der Genschere forscht.
Vernetzung und neue Perspektiven
Die Teilnahme wurde durch den engen Kontakt zum Landesgymnasium Sankt Afra ermöglicht, das an der Organisation beteiligt war. Gleichzeitig bot sich wieder die Gelegenheit zum Austausch mit Afraner Schülerinnen und Schülern.
Die CRISPR-Roadshow bot eine ideale Möglichkeit, sich mit einem hochaktuellen Thema auseinanderzusetzen, das inzwischen auch Lehrplan des Biologieunterrichts verankert ist. Darüber hinaus konnten unsere Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufsfelder kennenlernen und Einblicke in Einrichtungen der TU Dresden gewinnen. Besonders wertvoll war dabei der direkte Kontakt zu Menschen aus Wissenschaft, Kunst und Medizin.



